Kurzfassung

Nanodrähte

Katja Schneider, Leon Heinen, Matthias Zalfen

zur Arbeit

Zu den topaktuellen Themen der Physik gehört die Herstellung von Nanodrähten, da diese nicht nur diverse Anwendungsmöglichkeiten versprechen, sondern auch als Modell eines eindimensionalen Leitersystems in der Grundlagenforschung von großem Interesse sind. Das Ziel unserer Jugend-forscht-Arbeit ist es, Nanodrähte mit schulischen Mitteln herzustellen und elektrisch zu charakterisieren. Dazu haben wir drei verschiedene Ansätze entwickelt. Mit der Methode, Zinkoxid-Nanodrähte in einer Mikrowelle wachsen zu lassen, hatten wir bereits Erfolg. Doch diese Nanodrähte waren für eine erfolgreiche Kontaktierung jedoch zu kurz. Danach versuchten wir mit der VLS-Methode längere Nanodrähte herzustellen. Hierzu haben wir einen Rohrofen gebaut, mit dem wir die notwendigen Temperaturen von ca. 1000 °C erreichen können. Doch leider wurde beim ersten Versuch der Heizdraht und beim zweitem Versuch das Quarzglasrohr beschädigt. Bis zur Lieferung eines neuen Quarzglasrohres stellten wir Nanodrähte mittels Elektrospinning her. Mit dieser Methode gelang es uns, sehr lange Zinkoxid-Nanodrähte herzustellen, welche wir erfolgreich mit Indium kontaktierten. Mit den kontaktierten ZnO-Nanodrähten konnten wir einen empfindlichen UV- und Ozon- sowie Ammoniaksensor bauen.

Miniforschung - St. Michael-Gymnasium Bad Münstereifel